
Theobald Tiger, Peter Panter, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser, kurz Kurt Tucholsky, ein Berliner Kind aus Moabit – ist einer der wenigen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts politische Klarsicht mit feinem, bissigem und entlarvendem Humor verbanden über deren Allgemeinheit man heute erschrecken – oder lachen kann Seine journalistischen und literarischen Arbeiten sind zeitlos im Kampf gegen Kleingeist, Beamtenmuff und Kriegstreiberei.
Bekannte und unbekannte Texte und Lieder haben Gerlinde Kempendoff (voc) und Uli Kempendorff (sax/kl) zu einer szenischen Lesung zusammengestellt, die so einen eindrucksvollen Einblick in Tucholskys Schaffen gibt. Der musikalische Dialog zwischen Stimme und Saxophon/Klarinette macht das Ganze zu einem spannungsreichen Kunstgenuss und die Darbietung durch Mutter und Sohn gibt darüber hinaus dem Programm einen generationsübergreifenden Charakter.
Musik: Hanns Eisler, Henry Krytschl, Friedrich Hollaender
Arrangements: Uli Kempendorff
Texte: Kurt Tucholsky
Abendprogramm ca 2 x 45 min oder 1 x 75 min oder Ausschnitte