Das Wissenschaftliche Institut des Lachens (WIDL) lädt ein zur Vorlesung von Frau Prof. Lore Schläfer-Tümpel über das Lachen der Anderen, eine Betrachtung über den Humor als Überlebenskultur in Krisenzeiten. Eine deutsch-deutsche Weiterbildungsmaßnahme in eigener Sache für Jedermann mit Geschichtsbewusstsein, Erinnerungskultur und Bildungshunger.
Falls Sie nach der Vorlesung noch etwas im Warmen bleiben wollen, hat unsere Putzfrau Marina Saubermann nichts dagegen, wenn Sie sich noch im kollektiven Erinnern aus ganz anderer Sicht die Seele aufwärmen wollen!
Seit über dreißig Jahren stehe ich, Gerlinde Kempendorff, nun auf den „Brettern, die die Welt” bedeuten. 1987 erhielt ich auf den Chansontagen der DDR mit meiner damaligen Band den „Preis für das streitbarste Programm”: Eine Schallplattenproduktion bei DT 64, die aus Textgründen nie verwirklicht wurde. 20 Jahre nach Mauerfall ist es Zeit für eine Nabelschau: Worüber haben wir gelacht und worüber können wir heute lachen? Hat uns das Lachen beim Überleben in einer Diktatur geholfen und war es wirklich so schlimm, wie heute die Einen sagen oder so schön, wie die Anderen meinen?
Bleibt uns allen heute das Lachen im Halse stecken, weil uns so vieles bekannt vorkommt und
man über einen Witz, den man kennt, nicht mehr lachen kann?
Moderation: Gerlinde Kempendorff-Hoene
Vortrag : Lore Schläfer-Tümpel
Putzfrau : Marina Saubermann
Idee, Buch, Ausstattung und Ausführung: Gerlinde Kempendorff
Spielformen: 2 x 45 min oder 1 x 75 min oder Ausschnitte
Auf besonderen Wunsch und bei ausreichendem finanziellen Budget auch Live-Musik-Umrahmung in verschiedenen Größenordnungen möglich.
Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Theater im Palais (tip) Berlin,
mit freundlicher Unterstützung der Berliner Firma „Blitz Blank” Berlin, Gebäudereinigung seit 1912 (Herr Attila Schlumm).